Schlecht gespielt - trotzdem gewonnen
Dabei hatte das Spiel so viel versprechend begonnen.
Von Anfang ließen die NNKner den Ball in ihren Reihen laufen und erspielten sich einige gute Chancen. So auch in der 34. Minute, als GSCHWANDTNER per Kopf eine Flanke von HAMMER zum 0:1 verwertete.
Knapp vor diesem Tor und auch einige Minuten später hätten NEUNINGER und auch wieder GSCHWANDTNER ein weiteres Tor erzielen können, ja müssen.
Großraming hatte bis auf einen indirekten Freistoß in der 17. Minute wegen gefährlichen Spiels (hoher Fuß) keine Möglichkeit vor unserem Tor. Erst ein totales Black Out unseres Verteidigers Stefan HÖRTENHUBER ermöglichte den Heimischen den Ausgleich. Einen Ball der Großraminger, der locker ins Torout gegangen wäre, beförderte er selber ins Out. Den daraus resultierenden Eckball ließen dann noch dazu Verteidigung und Tormann passieren und so stand es plötzlich 1:1. Mit diesem Ergebnis musste die LINDINGER-Elf schließlich auch noch zufrieden in die Pause gehen, denn unsere Abwehr zeigte sich alles andere als sattelfest und der Tabellenletzte verhaute eine Riesenchance alleine vor Goali SKRASEK stümperhaft.
Und auch gleich nach der Pause schlug Stefan HÖRTENHUBER über einen Ball, aber auch diese Riesenchance alleine 5m vor dem Tor vergab der gegnerische Stürmer.
Zwischen der 65. und 70. Minute hatten dann die Gäste aus NNK wieder ihre beste Zeit:
Zuerst kam NEUNINGER ganz knapp nicht an einen Stanglpaß von GSCHWANDTNER, dann zeigte leider HAMMER zu wenig Entschlossenheit - sein "Spitz" vom 16er ging weit drüber. Und auch Lukas HÖRTENHUBER durfte sich in die Liste der "Chancenvernebler" eintragen, nach einem schweren Tormannfehler knallte er den Abpraller weit übers Tor.
Und nachdem die Heimelf eine weitere Riesenchance, die SKRASEK nach schwerem Fehler von NEUNINGER und FLECHSIG bravorös klärte, musste eine Zufallsaktion das Spiel entscheiden: eine abgerissene Flanke von GSCHWANDTNER senkte sich in der 80. Minute über den Tormann zum 2:1 ins Kreuzeck.




