jetzt sind die NNKner richtig in der Bezirksliga angekommen
In der Saison 1986/87 spielten die NNKner das letzte Mal gegen St. Ulrich in der gleichen Klasse. Bad Hall wurde damals in der 1. Klasse OST Meister, St. Ulrich 7., und die NNKner stiegen als Letztplatzierter Verein ab in die 2. Klasse.
Mit dem überzeugenden Auswärtssieg in St. Ulrich legten aber die Akteure im 3. Spiel der Rundschau Bezirksliga OST einen Grundstein, dass sie in dieser Saison nicht am Tabellenende herumtümpeln müssen.
In einem durchwegs fair geführten Spiel (St. Ulrich und NNK waren die fairsten Teams der vergangenen Saison in ihrer Klasse) gab es zwar 6 gelbe Karten, aber nie ein gehässig geführtes Match. NNK übernahm eigentlich vom Start weg das Kommando im Spiel, drohte aber wie in vergangenen Spielen an der Ineffizienz vor dem gegnerischen Tor zu scheitern. Luki HÖRTENHUBER mit einem Lattenschuß, THEISZLER einmal per Kopf und dann alleine vor dem Tormann hatten Riesenmöglichkeiten zum Führungstreffer.
Aber auch die Ulricher deuteten in der 5. Minute ihre Gefährlichkeit an, als die linke Abwehrseite schlief und Goali PEPÖCK zu spät kam - der Lupfer des Ulrichstürmers ging glücklicherweise an die Aussenstange.
Dann erster Elferalarm in Minute 15: THEISZLER reißt seinen Gegenspieler um und hat Glück, den Schieri KERN sieht den Foulbeginn ausserhalb des Strafraumes - der Freistoß blieb ohne Folgen.
In der 28. Minute ist es aber so weit: im Mittelfeld verlieren MÜLLER und ZEILINGER zu einfach ihre Zweikämpfe, den gehobenen Paß in den Strafraum kann ein Ulricher ungehindert annehmen, LEITNER reißt ihn um - der Schieri gibt sofort Elfmeter und die Gelbe Karte. Das gibts ja nicht: NNK erspielt sich Chance um Chance und bekommt dennoch nach kleinen Unaufmerksamkeiten einen Elfmeter - schlägt das Pendel schon wieder gegen Rot-Weißen aus?
Der Fußballgott hat aber Einsehen, denn der Ulricher VORDERDERFLER schießt neben das Tor.
Die guten Möglichkeiten für die NNKner werden danach nicht weniger, werden aber allesamt vergeben - Ulrich findet offensiv nicht mehr statt.
Auch nach der Pause das selbe Spiel, NNK am Drücker - sie spielen aber die Angriffe nicht konsequent zur Ende - erst in der 61. Minute schießen die Heimischen zum ersten Mal harmlos auf das NNK-Tor.
In der 74. Minute war es aber dann so weit, THEISZLER spielt mit Tobi HÖRTENHUBER einen Doppelpaß, Ein Gegenspieler lässt ihn im 16er auflaufen, den fälligen Elfer verwandelt Roli MOKRY sicher. Pech für den Schützen, denn bald nach dieser Aktion muß er mit einer Verletzung vom Feld.
Als Draufgabe gelingt dann auch dem besten NNK-Spieler dieses Tages, Ren(n)e(n) MÜLLER eine herrliche Aktion. Auf seiner rechten Seite erkämpft er sich in seiner unnachahmlichen Art den Ball, kann dann eine schöne Flanke schlagen, die der eingewechselte Thomas NEUNINGER in der 91. Minute per Kopf zum 2:0 Endstand verwandelt.
Stimmen zum Spiel:
ein nichtgenannter NNK-Spieler: "der MÜLLER rennt doch nur gegen seinen Ex-Verein so aufgezogen
"
Exspieler Gerry WOLFSCHWENGER: "ein verdienter Sieg der NNKner auf der ganzen Linie, St. Ulrich hat mich etwas enttäuscht, aber die NNKner waren wirklich gut drauf!"




