Blitztor entschied das Spitzenderby in der 1. Kl. Mitte
Mit viel Hoffnung und großen Erwartungen gingen die NNKner in das erste Spiel zu Hause gegen den 3. platzierten PUCHENAU.
Coach DIETINGER bot eine etwas überraschende Aufstellung auf, hervorgerufen durch Verletzungen einiger Stammkräfte.
Aber der 0:1 Rückstand durch ein Blackout des NNK-Schlußmannes PEPÖCK Roland nach einigen Sekunden Spielzeit warf zumindest in der ersten Hälfte alle guten Vorsätze und taktischen Ausrichtungen über den Hauffen.
Zu weit weg vom Gegner, zu viele weite Bälle, sehr viele unnötige und ungeschickt aussehende Fouls im Mittelfeld - so präsentierte sich der Herbstmeister in den ersten 45 Minuten.
Und der musste schluß endlich noch froh sein, nicht durch die eine oder andere gute Möglichkeit der aufopfernd kämpfenden Gäste mit 0:2, wie z.B. bei einem sehenswerten Fallrückzieher, der an die Latte klatschte, in Rückstand zu geraten.
Die NNKner konnten dem lediglich einen guten Angriff in der 20. Minute durch Julian ZEILINGER und eine Doppelchance in der 45. Minute entgegensetzen.
Die zahlreichen Zuschauer hofften, dass in der 2. Hälfte endlich wieder "Fußball made in NNK" geboten wird - Laufbereitschaft, Aggressivität gegen Ball und Gegner und totaler Einsatz!
Und sie sollten nicht enttäuscht werden, das Team wollte diese mieserable erste Hälfte wirklich vergessen machen und steigerte sich um 100%. Einige kleinere taktische Umstellungen und die Einwechselungen weiterer Offensivkräfte wie THEISZLER, DICKINGER und LEITNER brachten zusehends Schwung in die Partie.
Nur die Chancenauswertung (EBNER in Minute 69 alleine vor dem gegnerischen Tormann, vorher ein schönes aber leider wegen Abseitsstellung aberkanntes Tor von ihm, ein Freistoß an die Latte des besten Mann am Platz Ümüt GÜNGÖR in der 65. Minute, den Abpraller jagt Hias THEISZLER in die Wolken und ein weiterer Lattentreffer durch einen Freistoß von DICKINGER in der 89. Minute)blieb weiter unterirdisch.
Schon wie in den letzten Vorbereitungsspielen wurden zwar zahlreiche hochkarätige Chancen herausgespielt, der letzte Zug zum Tor bzw. die Kaltschnäutzigkeit vor dem Tor ließen aber zu Wünschen übrig.
PUCHENAU zog sich total zurück und war ab der 75. Minute stehend ko, spielte fast wie ein Eishockeyteam, indem es hinten mit allen Spielern verteidigte, sehr hart in die Zweikämpfe ging und die Bälle wie einen Puck weit aus der eigenen Gefahrenzone drosch.
Schlußendlich genügte an diesem Tag diese Taktik und die Puchenauer setzten sich mit diesem doch etwas überraschenden Sieg an den 2. Tabellenplatz.




