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Angstgegner nach Sturmlauf mit 2:1 besiegt

von den letzten 5 Spielen in LICHTENBERG konnte die Union NNK nur im letzten Aufeinandertreffen nach 4 Niederlagen einen Sieg davon tragen. Heute folgte ein weiterer ganz wichtiger Sieg.

Zwei Änderungen nahm Coach DIETINGER ggü. dem letzten Spiel vor. DICKINGER und KOPPLER routierten für ZEILINGER und ABT in die Startelf. Leider wieder nicht dabei war Spielmacher THEISZLER, dessen Knieverletzung zwar ausgeheilt ist, sich aber nach einem Zweikampf gegen Puchenau am Knöchel verletzte.

NNK präsentierte sich in der Anfangsphase kompakter als im Heimspiel gegen Puchenau und versuchte das Spiel zu gestalten. Die Lichtenberger, die sich mit einem Sieg in diesem Spiel noch in eine sehr gute Aufstiegsposition hätten bringen können, ließen das aber nicht zu und attackierten die NNK-Verteidiger schon konsequent in deren Hälfte. Und mit weiten Bällen auf ihren schnellen Neostürmer Ondrey SVOBODA sorgten sie von Beginn an für gefährliche Situationen im NNK-Strafraum.
So auch in der 13. Minute, als sich NEUNINGER und Goali PEPÖCK uneinig waren und nicht entschlossen zum Ball gingen. SVOBODA nützte diese Gelegenheit und spitzelte den Ball am NNK-Schlußmann vorbei zur 1:0 Führung.

Dieses Mal ließen sich die NNK-Akteure aber nicht großartig aus dem Konzept bringen und trugen immer wieder gute Angriffe nach vor. Nach Flanke von MÜLLER hatte DICKLINGER in der 24. Minute die erste Chance per Kopf.
Und in der 34. Minute glichen die Rot-Weißen aus. MÜLLER erkämpfte sich nach einem harten Zweikampf auf der rechten Seite nahe der Mittellinie den Ball, spielte den Ball rechts in den Lauf von Tobi HÖRTENHUBER. Dessen Flanke verwertete DICKINGER per Kopf sicher und cool zum 1:1 Ausgleich.
Ein paar Minuten später schoss EBNER einen Volley nach eine Flanke MÜLLERS leider knapp neben das Tor.

Auch in Halbzeit 2 waren es die Heimsichen, die den ersten Torschuss verzeichneten, dieses Mal jedoch ungefährlicher als in der ersten Hälfte. Danach nahmen die NNKner das Spiel immer mehr in die Hand und setzten sich in der gegnerischen Hälfte fest. Speziell nach Standards brannte es im Lichtenberg-Strafraum oft lichterloh und nur mit Glück und vereinten Kräften konnten sie einen weiteren Gegentreffer der NNKner (LEITNER, DICKINGER, HÖRTENHUBER Tobi und MÜLLER hatten teilweise Topmöglichkeiten auf dem Fuß oder Kopf) vermeiden .

Trotzdem bereiteten der quirrlige SVOBODA in manchen Kontern und vor allem die Nr. 11 der Lichtenberger, RATZENBÖCK, der einen Stanglpaß am 5er !! vor dem leeren Tor nicht unterbingen konnte, den NNKnern einige Sorgenfalten.

Und auch Schieri HUBER tat das Seinige mit manch unerklärlichen Entscheidungen dazu bei, dass bei manchen Zuschauern auf beiden Seiten die Emotionen überkochten und ihnen trotz des eisigen Windes nicht zu kalt wurde. An einen (1.April)-Scherz dachten aber alle, als er in der 69. Minute nach einem Foulspiel an einem auf dem Boden liegenden NNK-Akteur die bereits gezückte gelbe Karte für einen Lichtenberger wieder einsteckte, sie jedoch dann dem reklamierenden Käptn Tobi H. zeigte.

Auch durch solche Störfeuer ließen sich die NNK-Kicker nicht aus dem Rhythmus bringen und drängten weiter vehement auf den Siegtreffer. Und diese Anstrengungen sollten dieses Mal von Erfolg gekrönt werden. Nach einem schnell gespielten Foulfreistoß zog Tobi HÖRTENHUBER in der 90. Minute die Gegner geschickt auf sich, spielte den Ball rechts in den Lauf von MÜLLER und der ließ sich die Kopie seiner vorangegangenen Chance dieses Mal nicht entgehen. Energisch zog er noch 3,4 Schritte weiter in den Strafraum und hämmerte den Ball von rechts flach ins lange Eck.

Der Jubel um den "man of the match" auf dem Feld und mit und um Coach DIETINGER kannte keine Grenzen. Mit diesem Auswärtsieg nahmen die NNKner erfolgreich Revanche für die Herbstniederlage und rehabilitierten sich auch für die unglückliche Heimniederlage gegen Puchenau.

 

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